Details zum Krankentransport

Hier werden häufig gestellte Fragen zum Thema Krankentransport genauer beschrieben.

Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Sie bestens über den Krankentransport informieren. Wir begleiten Sie zu Ihrer Behandlungsstelle und stehen mit Rat und Tat stets zur Seite.

Grundsätzlich sind alle Krankentransporte genehmigungspflichtig. Der Chefarzt entscheidet - nicht der Hausarzt - ob Ihnen ein Transport zur geeigneten Behandlungsstelle zusteht.

Falls Sie noch weitere Fragen haben rufen Sie uns einfach an 0664 400 62 90

Warum Taxi statt Rettung?

Man unterscheidet zwischen qualifizierten und nicht qualifizierten Krankentransporten.
Beim qualifizierten Transport benötigt der Patient spezielle medizinische Betreuung. Dafür sind die Fahrzeuge der Rettung und ähnlichen Organisationen medizinisch modernst ausgerüstet.

Bei den nicht qualifizierten Patientenbeförderungen ist keine besondere medizinische Betreuung nötig.
Dadurch können die Fahrzeuge vom Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen, qualifizierte Beförderungen durchführen und zu Notfällen ausrücken.

Die Transportkosten für einen Rettungstransport werden dabei nur übernommen, wenn ein Transport mit einem Taxi aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, weil der Transport liegend oder in einem Tragsessel erfolgen muss.

Wann benötigt man keine Ärztliche Bewilligung?

Ausgenommen von der Bewilligungspflicht sind Transporte zu

  • Dialyse
  • Chemo- oder Strahlentherapie
  • aus medizinischen Gründen notwendigen Überstellungstransporten

bzw. Heimtransporte nach:

  • Operationen der Wirbelsäule
  • Hüftoperationen - Hüftprothesen, Operationen von Schenkelhalsfrakturen
  • Beinoperationen - operative Versorgung von Frakturen mittels Osteosynthesematerial
  • Knieoperationen - Knieprothesen
  • Operationen des Sprunggelenks - operative Versorgung einer Fraktur mit Osteosynthesematerial
  • großen Operationen des Bauchraumes
  • bei Patienten, die Pflegegeld der Stufe 6 oder 7 beziehen

Falls Sie sich nicht sicher sind, scheuen sie sich nicht uns zu kontaktieren!

Wann bekommt man einen Patiententransport?

Grundsätzlich steht Ihnen ein Patiententransport zu, falls Sie gehbehindert sind, im Rollsuhl sitzen, oder aus alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen!

Bei folgenden Behandlungen steht Ihnen der Patiententransport immer zu

  • Chemotherapie
  • Stahlentherapie
  • Dialyse
  • OP Termin
  • Krankenhausaufnahme
  • Kuraufenthalt
  • Physiotherapie
  • Psychotherapie
  • Alkoholtherapie
  • uvm ...

Wann ist ein Selbstbehalt zu zahlen?

Gemäß § 44 der Satzung der BGKK hat der/die Versichterte an den Transportkosten einen Kostenanteil in der Höhe von € 11,40 (doppelte Rezeptgebühr) pro Fahrt zu tragen, wenn der Transport zu/von einer abulanten oder stationären Behandlung erfolgt.

Betreuung und Begleitung

Unsere Mitarbeiter sind speziell für den Patiententransport ausgebildet. Wir bringen Sie von zu Hause bis in das Ärztezimmer und zurück. 

Selbstverständlich befördern wir Familienangehörige und Begleitpersonen zu Ihrem Arztbesuch ohne zusätzliche Kosten.